Päpstliche Worte

Die Aussage des Papstes Franziskus stößt in Deutschland auf viel Diskussion. Kann man ein Kind in Würde strafen und schlagen?

Sicherlich: Im Vergleich zu roher Gewalt, Ausbeutung und Verstoßung, wie sie vielerorts auf unserer Welt noch üblich sind,  ist der „Klapps“ sicherlich die wesentlich weniger gewalttätige und abwertende „pädagogische“ Maßregelung. Dennoch überschreitet der „klappsende“ Erwachsene eine Grenze, nämlich die der Intimität, Persönlichkeit und körperlichen Unversehrtheit. Schlagen bedeutet: Wegstoßen. Das Kind, nicht so haben zu wollen, wie es ist.

Gott liebt die Kinder so, wie sie sind. Vor ihm sind alle Kinder gleich.

Wir wollenlernen, die Kinder so anzunehmen, wie sie sind und sie ermutigen, von sich aus neue Erfahrungen zu machen und zu lernen. Denn ob ein Kind lernen und Erfahrungen sammeln will, entscheidet immer nur das Kind, nie der Erwachsene.

Sankt-Josef hat eine Selbstverpflichtungserklärung zum grenzachtenden Umgang unterschrieben. In einer Reihe von Fortbildungen, Seminaren und Workshops werden Mitarbeiter und darin geschult, was zu einem grenzachtenden Umgang erforderlich ist und wie man sich in einer respektablen Weise authentisch äußern kann. Diese Erfahrungen und Erkenntnis werden auch den Kindern, Jugendlichen und ihren Familien vermittelt.